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Wie funktioniert eine Bodenplatte aus Schaumglas-Recyclingmaterial?

Ressourceneffizient und betonreduziert: eine Bodenplatte mit hohem Recycling-Glasanteil (laut Herstellerangabe).
Laut Herstellerangabe (GLAPOR) kann eine solche Gründung im Vergleich zu einer konventionellen Stahlbeton-Bodenplatte deutlich weniger CO₂ verursachen; der konkrete Wert hängt von Bezugsgröße und Ökobilanz ab und wird projektbezogen nachgewiesen. Die Platten werden trocken verlegt, dadurch entfallen betonbedingte Trocknungszeiten. Wann das Bauprojekt anschließend weitergeführt werden kann, wird projektbezogen festgelegt.
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Schaumglas und Schraubfundamente: die Kombination
Mineralische und metallische Werkstoffe im Gründungsbereich
Schaumglasplatten übernehmen laut Hersteller die flächige Lastabtragung. In Kombination mit Schraubfundamenten oder als Basis für eine Thermobodenplatte lässt sich der Einsatz von Beton und fossilen Dämmstoffen (Kunststoffen) im Gründungsbereich verringern. Der Umfang wird projektbezogen geplant.
Mineralische und metallische Werkstoffe
Im Gründungsbereich setzen wir vorrangig auf mineralische und metallische Rohstoffe.
Feuchte und Nager
Laut Herstellerangabe ist Schaumglas kapillarbrechend, für Nager nicht fressbar und nicht verrottend. Die Abdichtung der Gesamtkonstruktion wird projektbezogen geplant.
Wärmedämmung
Laut Herstellerangabe dämmt das Material und kann einen warmen Fußbodenaufbau unterstützen, ohne erdölbasierte Dämmplatten (XPS/EPS). Auswirkungen auf die Heizkosten hängen vom Gesamtgebäude ab und werden nicht zugesichert.
Präzision trifft Statik
Laut Herstellerangabe bietet das System trotz geringen Eigengewichts eine hohe Druckfestigkeit. Die Eignung für das jeweilige Bauwerk, auch für mehrgeschossige Bauten, wird statisch projektbezogen nachgewiesen.

Häufige Fragen zur Gründung auf Schaumglasplatten

Was genau ist eine Gründung auf Schaumglasplatten?

Es handelt sich um eine lasttragende, wärmedämmende Gründungsart für Gebäude. Statt das Fundament zu betonieren, ruht die Konstruktion laut Herstellerangabe auf Platten aus Schaumglas, die die statische Lastabtragung und die thermische Dämmung nach unten übernehmen. Betonarbeiten werden dadurch reduziert; der Umfang hängt vom Projekt ab.

Was zeichnet Schaumglas gegenüber erdölbasierten Dämmstoffen aus?

Laut Herstellerangabe wird Schaumglas mit einem hohen Anteil an Recyclingglas hergestellt. Im Gegensatz zu erdölbasierten Dämmstoffen wie EPS oder XPS (Styropor) kommen keine fossilen Dämmstoffe zum Einsatz. Das Material gilt als alterungsbeständig. Zu Emissionen und zur Verwertung nach dem Rückbau sind Datenblätter und der Rückbauweg projektbezogen zu prüfen.

Wie verhält sich das System bei Feuchtigkeit und Kältebrücken?

Schaumglasplatten haben laut Hersteller eine geschlossenzellige Struktur und sind wasser- und dampfdicht. Die Schaumglasschicht bildet unter der Bodenplatte eine durchgehende Dämmebene; Kältebrücken am Übergang zur Außenwand können so verringert werden. Eine Garantie gegen Feuchte- oder Schimmelschäden ist damit nicht verbunden. Die Details werden projektbezogen geplant und nachgewiesen.

Ist eine Schaumglas-Gründung genauso stabil wie ein klassisches Betonfundament?

Das ist projektbezogen nachzuweisen. Laut Herstellerangabe verfügt Schaumglas über eine hohe Druckfestigkeit und ist stauchungsfrei. Die Eignung für die Lasten Ihres Gebäudes, auch bei mehrgeschossigen Bauten, wird im statischen Nachweis geprüft. Laut Hersteller ist das Material resistent gegen Säuren, Gase, Bakterien und Nagetiere.

Bildnachweis: Produktbilder GLAPOR.

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